Meine Woche in Taizé war der unglaublich, absolut lebensverändernd. Am Anfang dachte ich mir noch, die haben doch nen Knall, ich gehe doch nicht dreimal täglich zum Gottesdienst, aber irgendwann wird sogar das toll. Es ist so cool gewesen sich einfach zu Menschen zu setzten die man absolut nicht kennt (Was bei 6000 Leuten auch nicht schwer ist) und sofort ausgenommen zu werden als wäre man schon seit Ewigkeiten mit denen befreundet. Alles war einfach unglaublich. Selbst das essen. Man muss sich anstellen und hinterher sitzt man höchstwahrscheinlich mit seinem Tablett auf dem Boden und isst, egal was, mit einem Löffel, nachdem einen die netten Menschen von der Essensausgabe einem in 4 verschiedenen Sprachen guten Appetit gewünscht haben. Selbst Essen auszugeben ist auch mega witzig, selbst im Abspülteam zu landen macht Spaß.
Leider habe ich mich von den Menschen mit denen ich eigentlich da war zum Schluss ein wenig abgekapselt, weil ich einen furchtbar netten Jungen kennengelernt habe. Ich stand hinter ihm in der Essensschlange und er hat seinen Kumpel gefragt, ob der den Text von "Ding" von Seeed auswendig kann. Ich hab mich in dieses Gespräch eingeklingt, da ich den Text komplett kann. Ich hab mich dann beim Essen einfach zu ihnen gesetzt und festgestellt, wie viel wir gemeinsam haben: ähnliche Kurse, spielen die selben Instrumente, hören ähnliche Musik... Ich liebe ihn und auch seine Freunde, sie sind so unendlich cool... Und ich werde sie alle vielleicht nie wieder sehen
Mittwoch, 11. April 2012
Samstag, 31. März 2012
Hey Soul Sister
Ich sitze jetzt seit circa einer Stunde in einem Bus nach Frankreich. Ein paar Freundinnen und ich besuchen ein Camp für Jugendliche aus ganz Europa. Anna hat ihre Ukulele dabei und spielt irgendwie immer die selben 3 Songs aber es ist trotzdem geil.
Wir kommen irgendwann morgen an und ab da bin ich 10 Tage für die Probleme dieser Welt not available
Freitag, 30. März 2012
At least give me my dreams back
Das hier ist eine Geschichte. Die Geschichte von Alex und mir und vom schnellsten Wochenende meines Lebens.
Als ich vor drei Jahren angefangen habe Gitarre zu spielen habe ich als erstes einen Kurs belegt. In diesem Kurs waren nur ältere Möchtegernrocker und halt Alex. Es war Liebe auf dem ersten Blick.
Dieser Kurs war immer Montags und ich habe irgendwann sogar ein Lied darüber geschrieben das mit den Worten "Heute ist Montag, da seh ich Alex" anfing. Einmal wurde mein bester Freund gefragt warum ich so gut drauf bin und die halbe Klasse hat eben diesen Song gesungen.
Irgendwann verlor sich der Kontakt. Dieses Jahr habe ich in dann beim feiern wiedergesehen, wir haben Nummern getauscht und wurden gute Freunde. Er hat mir erzählt das er damals total auf ihn stand und ich ihn verletzt hätte, ich weiß nicht wie, ich wahr vielleicht abweisend, aber nur weil ich immer dachte, das er nichts von mir will. Egal, dieses Wochenende
Freitag:
Ich betrete den Club. Oh Gott, ich liebe ihn so sehr, die Musik ist so geil. Und ich bin absolut betrunken, diese coole Art von betrunken, wenn's einem nur gut geht, einfach nur gut. Es läuft Red Flag von Billy Talent. Ich sehe Alex umarme ihn und er beißt mich in den Hals. Wir tanzen und küssen uns, keiner von uns hätte je geglaubt, dass das nochmal passiert. Er nimmt meine Hand, führt mich nach oben und wir setzten uns auf die Couch, fangen an rumzumachen. Als ich auf seinem Schoß sitze läuft Foundations von Kate Nash und wir können beide den kompletten Text. Als danach Use Somebody läuft singen wir noch immer beide mit, bis zur der Stelle "Someone like you". Da küsst er mich, beißt mich in die Lippe. Wir küssen uns wieder, gehen runter auf die Tanzfläche und tanzen und küssen und alle können es sehen und es ist uns egal. Wir sind stolz drauf.
Samstag:
Er ruft mich an. Lass uns zum Kanal fahren, Gitarre spielen. Wir fahren also mit dem Bus zum Kanal, es ist herrliches Wetter, das Wasser ist blau. Wir setzten uns auf einen Steg und spielen und küssen uns hin und wieder über die Gitarren hinweg. Als es anfängt zu regnen gehen wir in das nah gelegene Einkaufszentrum, küssen uns auch da in der Öffentlichkeit. Irgendwann beschließen wir beide nach Hause zu fahren. Als der Bus sich meiner Station nähert frage ich, ob ich nicht noch mit zu ihn kann. Er verneint. Ich streichle sein Bein und frage nochmal, er verneint wieder. Er küsst mich heftiger, ich löse mich und steige aus.
Zwei Stunden später ruft er an, er holt mich in 15 Minuten ab. Wir fahren zu ihm, küssen uns auf der viel zu engen Couch, küssen, beißen, kratzten.
Sonntag:
Ich schreibe eine guten Morgen Sms in welcher ich erwähne, dass ich einen riesigen Knutschfleck habe.
Als Antwort kommt: Das tut mir Leid. Nebenbei: Ich will keine Beziehung
Als ich vor drei Jahren angefangen habe Gitarre zu spielen habe ich als erstes einen Kurs belegt. In diesem Kurs waren nur ältere Möchtegernrocker und halt Alex. Es war Liebe auf dem ersten Blick.
Dieser Kurs war immer Montags und ich habe irgendwann sogar ein Lied darüber geschrieben das mit den Worten "Heute ist Montag, da seh ich Alex" anfing. Einmal wurde mein bester Freund gefragt warum ich so gut drauf bin und die halbe Klasse hat eben diesen Song gesungen.
Irgendwann verlor sich der Kontakt. Dieses Jahr habe ich in dann beim feiern wiedergesehen, wir haben Nummern getauscht und wurden gute Freunde. Er hat mir erzählt das er damals total auf ihn stand und ich ihn verletzt hätte, ich weiß nicht wie, ich wahr vielleicht abweisend, aber nur weil ich immer dachte, das er nichts von mir will. Egal, dieses Wochenende
Freitag:
Ich betrete den Club. Oh Gott, ich liebe ihn so sehr, die Musik ist so geil. Und ich bin absolut betrunken, diese coole Art von betrunken, wenn's einem nur gut geht, einfach nur gut. Es läuft Red Flag von Billy Talent. Ich sehe Alex umarme ihn und er beißt mich in den Hals. Wir tanzen und küssen uns, keiner von uns hätte je geglaubt, dass das nochmal passiert. Er nimmt meine Hand, führt mich nach oben und wir setzten uns auf die Couch, fangen an rumzumachen. Als ich auf seinem Schoß sitze läuft Foundations von Kate Nash und wir können beide den kompletten Text. Als danach Use Somebody läuft singen wir noch immer beide mit, bis zur der Stelle "Someone like you". Da küsst er mich, beißt mich in die Lippe. Wir küssen uns wieder, gehen runter auf die Tanzfläche und tanzen und küssen und alle können es sehen und es ist uns egal. Wir sind stolz drauf.
Samstag:
Er ruft mich an. Lass uns zum Kanal fahren, Gitarre spielen. Wir fahren also mit dem Bus zum Kanal, es ist herrliches Wetter, das Wasser ist blau. Wir setzten uns auf einen Steg und spielen und küssen uns hin und wieder über die Gitarren hinweg. Als es anfängt zu regnen gehen wir in das nah gelegene Einkaufszentrum, küssen uns auch da in der Öffentlichkeit. Irgendwann beschließen wir beide nach Hause zu fahren. Als der Bus sich meiner Station nähert frage ich, ob ich nicht noch mit zu ihn kann. Er verneint. Ich streichle sein Bein und frage nochmal, er verneint wieder. Er küsst mich heftiger, ich löse mich und steige aus.
Zwei Stunden später ruft er an, er holt mich in 15 Minuten ab. Wir fahren zu ihm, küssen uns auf der viel zu engen Couch, küssen, beißen, kratzten.
Sonntag:
Ich schreibe eine guten Morgen Sms in welcher ich erwähne, dass ich einen riesigen Knutschfleck habe.
Als Antwort kommt: Das tut mir Leid. Nebenbei: Ich will keine Beziehung
Mittwoch, 7. März 2012
All I want to do is lay down in your arms
Da ist ein Junge in meinem Jahrgang, nennen wir ihn.. hmm. . Viktor! (Das Namenausdenken macht mir langsam Spaß)
Er ist wirklich, wirklich niedlich und wir haben fast alle Kurse zusammen und er starrt mich ständig an, aber immer wenn ich das erwiderte oder ihn anlächle schaut er weg, er ist sooo schüchtern. Aber ich mag ihn, ich mag ihn wirklich, wirklich sehr.
Aber ich mag auch J., und er ist mit ihm befreundet. Wie das mit J. gelaufen ist tut mit so was von Leid. Ich glaube er hat mich geliebt. Aufrichtig. Von ganzem Herzen. Und ich hab ihn abblitzen lassen, einfach weil ich Beziehungunfähig bin. Was soll nur aus mir werden?
Jetzt, wo J wohl offentsichtilch mehr Schmerz als Liebe empfindet mag ich auch ihn. Ich würde so gerne nur einen Menschen mögen!
Das alles macht so was von keinen Sinn, entschuldigt, ich bin verwirrt, wie geht es euch?
Er ist wirklich, wirklich niedlich und wir haben fast alle Kurse zusammen und er starrt mich ständig an, aber immer wenn ich das erwiderte oder ihn anlächle schaut er weg, er ist sooo schüchtern. Aber ich mag ihn, ich mag ihn wirklich, wirklich sehr.
Aber ich mag auch J., und er ist mit ihm befreundet. Wie das mit J. gelaufen ist tut mit so was von Leid. Ich glaube er hat mich geliebt. Aufrichtig. Von ganzem Herzen. Und ich hab ihn abblitzen lassen, einfach weil ich Beziehungunfähig bin. Was soll nur aus mir werden?
Jetzt, wo J wohl offentsichtilch mehr Schmerz als Liebe empfindet mag ich auch ihn. Ich würde so gerne nur einen Menschen mögen!
Das alles macht so was von keinen Sinn, entschuldigt, ich bin verwirrt, wie geht es euch?
Samstag, 3. März 2012
Geschwisterliebe
"Lass uns tanzen!", sagt er. Die Musik ist absolut furchtbar und ich hab eigentlich keine Lust, aber er fängt einfach an, nimmt meine Hand und zieht mich hoch. Wir machen völlig schräge Bewegungen, drehen völlig durch und ich bin froh das uns hier in der Wohnung keiner sieht. Mein Leben ist um so vieles schöner wenn mein Bruder in der Stadt ist. Wir lassen uns lachen auf's Bett fallen, völlig fertig. "Du hast sowas von doof ausgesehen!" - "Ich!? hast du eine Ahnung wie behindert du aussiehst wenn du tanzt?" Er schlägt mich mit einem Kissen, ich nehme das Kissen, schlage zurück und renne weg, er rennt mit dem Kissen hinterher. Es ist als wären wir wieder 6 und 13 und nicht 10 Jahre älter. Nachdem er mich dreimal um den Küchentisch gejagt hat, renne ich raus. Raus aus der Küche, raus aus dem Flur, raus aus der Wohnung und schließlich raus aus dem Haus. Ich renne einmal ums Gebäude und lande bei der Wiese hinterm Haus. Ich kann nicht mehr. Vom rennen. Vom lachen. Er holt mich ein und haut mich ein paar mal mit dem Kissen bis wir uns schließlich auf den Rasen fallen lassen. Er ist ein bisschen feucht aber das ist egal.
"Wo ist nur die Zeit geblieben?", frage ich. "Ich meine, noch vor einigen Jahren waren wir jeden Tag hier. haben Fussball gespielt, oder Basketball oder haben die riesigen Möbel zum aufblasen aufgestellt und uns dahinter versteckt während wir uns mit Blasrohren und gefrorenen Erbsen beschossen." Er lacht. Ich auch. " ... Und jetzt, jetzt bist du weggezogen, ich verzweifle an der Schule und alles ist doof"
Er verschränkt die Arme hinter dem Kopf und sagt " Aber jetzt gerade ist doch alles wie früher, genieße den Moment..." Unsere Mutter öffnet das Küchenfenster und schreit das wir nicht zum Essen reinkommen sollen. Ich verdrehe dich Augen "Es ist ja echt alles wie früher.. Und ich will nichts essen", sage ich, er lacht. Als kleines Kind wollte ich auch nie zum Essen rein.
Ich bin froh das ich ihn hab.
"Wo ist nur die Zeit geblieben?", frage ich. "Ich meine, noch vor einigen Jahren waren wir jeden Tag hier. haben Fussball gespielt, oder Basketball oder haben die riesigen Möbel zum aufblasen aufgestellt und uns dahinter versteckt während wir uns mit Blasrohren und gefrorenen Erbsen beschossen." Er lacht. Ich auch. " ... Und jetzt, jetzt bist du weggezogen, ich verzweifle an der Schule und alles ist doof"
Er verschränkt die Arme hinter dem Kopf und sagt " Aber jetzt gerade ist doch alles wie früher, genieße den Moment..." Unsere Mutter öffnet das Küchenfenster und schreit das wir nicht zum Essen reinkommen sollen. Ich verdrehe dich Augen "Es ist ja echt alles wie früher.. Und ich will nichts essen", sage ich, er lacht. Als kleines Kind wollte ich auch nie zum Essen rein.
Ich bin froh das ich ihn hab.
Sonntag, 26. Februar 2012
Blogvorstellung
Ich habe mich entschieden eine Blogvorstellung zu machen. So praktisch als Dankeschön. Oder auch einfach weil mir langweilig ist. Also hier die Regeln:
- Dein Blog muss weniger als hundert Leser haben. Ich muss keinen Blog vorstellen der schon bekannt ist
- Du musst mir einen Kommentar schreiben in dem du mich darauf hinweißt, das du teilnimmst.
- In diesem Kommentar sollte stehen wer du bist, warum du einen Blog hast und was deinen Blog besonders macht
- In diesem Kommentar sollte unbedingt dein Bloglink stehen
- Du solltest auf deinem Blog posten das du an meiner Blogvorstellung teilnimmst, damit auch andere teilnehmen können, die nicht Leser meines Blogs sind.
- Es erhöht deine Chancen wenn du Leser meines Blogs bist, ist aber nicht zwingend notwenig.
Anmelden kann man sich bis zum 10. März :)
It's friday, friday
Bei uns in der Stadt gibt es einen kleinen Club, der einzige Club in den man gehen kann, der einzige der sich lohnt. Es ist eine verrauchte Drecksbude, um ehrlich zu sein und es läuft größtenteils Metall und Rock. Ich liebe es.
Es ist Freitagabend und ich stehe vor Rewe, friere mir den Arsch ab, aber Jana hat gesagt ich soll da warten. Und Zitronen kaufen. Sie holt mich ab. Vom Supermarkt bis zu ihr sind es nur ein paar Meter, die kleine Dreiraumwohnung ist völlig überfüllt und verqualmt. Ich lege sie Zitronen neben den Tequila und setzte mich auf Grund von Stuhlmangel auf den Boden.
Ordentlich angeheitert laufen wir zum Club, wir sind locker über zehn Leute. Der kürzeste Weg führt durch ein Waldstück und es ist mega gruselig. Irgendwie haben wir es geschafft uns zu verlieren und finden uns wieder in dem wir laut "Whoooooooooh" rufen.
Halb elf, wir stehen vor dem Club. Zwei Leute von meiner Schule haben ihn angemietet, wir haben Probleme rein zu kommen. Ich bin die einzige von meiner Schule, kenne die Geburtstagskinder und den Türsteher. Wir kommen rein. Es läuft ein Song von den Red Hot Chili Peppers und ich stürze mich auf die Tanzfläche.
Gegen Null Uhr fängt meine Gruppe an sich aufzulösen, wir sind alle unter 18. Mir ist das zu dumm und ich schließe mich denen von meiner Schule an. Auf der Tanzfläche sehe ich wie Micheal von einer aus unserem Jahrgang ziemlich dreckig angetanzt wird. Ich ignoriere das.
So gegen eins tanzt sie ein Stück weiter weg von Micheal und mir, wir tanzen mit einander. Wir sind beide ein wenig betrunken. Ich warte bis sie eifersüchtig zu uns rübersieht, nehme sein Gesicht in meine Hände und küsse ihn.
Es ist halb drei. Ich rufe meine Mami an und bitte sie mich abzuholen.
Es ist Freitagabend und ich stehe vor Rewe, friere mir den Arsch ab, aber Jana hat gesagt ich soll da warten. Und Zitronen kaufen. Sie holt mich ab. Vom Supermarkt bis zu ihr sind es nur ein paar Meter, die kleine Dreiraumwohnung ist völlig überfüllt und verqualmt. Ich lege sie Zitronen neben den Tequila und setzte mich auf Grund von Stuhlmangel auf den Boden.
Ordentlich angeheitert laufen wir zum Club, wir sind locker über zehn Leute. Der kürzeste Weg führt durch ein Waldstück und es ist mega gruselig. Irgendwie haben wir es geschafft uns zu verlieren und finden uns wieder in dem wir laut "Whoooooooooh" rufen.
Halb elf, wir stehen vor dem Club. Zwei Leute von meiner Schule haben ihn angemietet, wir haben Probleme rein zu kommen. Ich bin die einzige von meiner Schule, kenne die Geburtstagskinder und den Türsteher. Wir kommen rein. Es läuft ein Song von den Red Hot Chili Peppers und ich stürze mich auf die Tanzfläche.
Gegen Null Uhr fängt meine Gruppe an sich aufzulösen, wir sind alle unter 18. Mir ist das zu dumm und ich schließe mich denen von meiner Schule an. Auf der Tanzfläche sehe ich wie Micheal von einer aus unserem Jahrgang ziemlich dreckig angetanzt wird. Ich ignoriere das.
So gegen eins tanzt sie ein Stück weiter weg von Micheal und mir, wir tanzen mit einander. Wir sind beide ein wenig betrunken. Ich warte bis sie eifersüchtig zu uns rübersieht, nehme sein Gesicht in meine Hände und küsse ihn.
Es ist halb drei. Ich rufe meine Mami an und bitte sie mich abzuholen.
Freitag, 24. Februar 2012
Als ich diesen Blog anfing war ich noch 15. Es ging rein um meine Essstörung und es gab viele Proana-Blogs die ich geliebt habe. Ich habe dramatisch abgenommen, war schreklich isoliert und habe meine gedammte Freizeit auf Blogger verbracht. Ich dachte das alles so bleibt.
Ein Jahr danach sieht es folgendermaßen aus:
Ich habe mir einen Extrablog zugelegt in dem es rein um meine ES geht und versuche diesen Blog davon frei zu halten, es klappt nicht immer, aber oft.
Heute habe ich festgestellt das auch der letzte dieser Blogs die ich so geliebt habe gelöscht ist. Ich denke die meisten wollten einen Bruch machen oder sind tot oder in einer Klinik.
Ich wiege mehr als je zuvor, bin aber auch gesünder.
Seit circa einem halben Jahr bin ich beliebt, ich bin oft feiern und komme ziemlich gut mit Jungs aus.
Blogger ist für mich nahezu tot.
Man könnte meinen das es in der Gesamtbilanz besser aussieht, aber ich mag keine Veränderungen. Ich mag sie einfach nicht.
Ein Jahr danach sieht es folgendermaßen aus:
Ich habe mir einen Extrablog zugelegt in dem es rein um meine ES geht und versuche diesen Blog davon frei zu halten, es klappt nicht immer, aber oft.
Heute habe ich festgestellt das auch der letzte dieser Blogs die ich so geliebt habe gelöscht ist. Ich denke die meisten wollten einen Bruch machen oder sind tot oder in einer Klinik.
Ich wiege mehr als je zuvor, bin aber auch gesünder.
Seit circa einem halben Jahr bin ich beliebt, ich bin oft feiern und komme ziemlich gut mit Jungs aus.
Blogger ist für mich nahezu tot.
Man könnte meinen das es in der Gesamtbilanz besser aussieht, aber ich mag keine Veränderungen. Ich mag sie einfach nicht.
Sonntag, 19. Februar 2012
Ich stehe auf, gehe duschen, mache mich fertig, den ganzen Kram halt. Heute ist ein Treffen der alten Theatergruppe, auch wenn wir nicht mehr zusammen spielen halten wir trotzdem zusammen. Alle werden kommen. C. wird kommen.
Ich steige vom Fahrrad und sehe K. vor dem Gebäude stehen. Sie kommt auf mich zu, umarmt mich, küsst mich auf die Wange, nimmt meine Hand und geht mit mir rein. Wir wechseln kein Wort, sie weiß wie viel Angst ich habe und das sie hier draußen steht bedeutet, das er schon drin ist. Sie öffnet die Tür und wir gehen durch. Als ich ihn sehe drück sie meine Hand noch ein wenig fester, sieht mich vonb der Seite an, irgendwie mitleidig. Er lehnt sich auf eine Fensterbank und sieht verboten gut aus, flirtet mit Hanna. Mit Hanna. Ich kann es nicht fassen. Ich meine, klar, die beide sind befreundet seit.. schon immer schätze ich, aber sie... Sie hat wild-lockige, ungekämmte, schlecht dunkelrot gefärbte Haare, eine schiefe Nase, hässliche Zähne und obwohl sie so alt ist wie ich sieht sie aus wie dreißig. Mir wird schlecht. K. zieht mich weiter damit ich das nicht mehr sehen muss, setzt sich mit mir in eine Ecke, redet auf mich ein, ich höre nicht richtig zu und zerkaue meine Lippe. Ich liebe ihn. Immernoch. Vielleicht bis ans Ende meiner Tage. Ich wir haben es versaut, wieder versucht, ich hab ihn betrogen.
K. redet noch immer, ich höre noch immer nicht zu. Ich stehe auf, gehe zu ihm, bitte Hanna zu gehen. Sie verdreht die Augen. Und geht. Ich frage wie es ihm geht, gut sagt er, fragt mich nicht wie es mir geht. Ich versuche ein Gespräch zu stande zu bekommen, aber er unterbricht mich. Sagt, dass ich keinen Platzt mehr in seinem Leben habe. Sagt, dass ich ihm egal bin. Geht. Ich weiß das er lügt und er weiß das ich es weiß, aber er weiß auch wie tief mich diese Worte verletzten. Die Erkentiss das er mir wehtun will lässt mich keinen klaren Gedanken mehr fassen. Meine Beine werden schwach, alles wird schwarz
Ich steige vom Fahrrad und sehe K. vor dem Gebäude stehen. Sie kommt auf mich zu, umarmt mich, küsst mich auf die Wange, nimmt meine Hand und geht mit mir rein. Wir wechseln kein Wort, sie weiß wie viel Angst ich habe und das sie hier draußen steht bedeutet, das er schon drin ist. Sie öffnet die Tür und wir gehen durch. Als ich ihn sehe drück sie meine Hand noch ein wenig fester, sieht mich vonb der Seite an, irgendwie mitleidig. Er lehnt sich auf eine Fensterbank und sieht verboten gut aus, flirtet mit Hanna. Mit Hanna. Ich kann es nicht fassen. Ich meine, klar, die beide sind befreundet seit.. schon immer schätze ich, aber sie... Sie hat wild-lockige, ungekämmte, schlecht dunkelrot gefärbte Haare, eine schiefe Nase, hässliche Zähne und obwohl sie so alt ist wie ich sieht sie aus wie dreißig. Mir wird schlecht. K. zieht mich weiter damit ich das nicht mehr sehen muss, setzt sich mit mir in eine Ecke, redet auf mich ein, ich höre nicht richtig zu und zerkaue meine Lippe. Ich liebe ihn. Immernoch. Vielleicht bis ans Ende meiner Tage. Ich wir haben es versaut, wieder versucht, ich hab ihn betrogen.
K. redet noch immer, ich höre noch immer nicht zu. Ich stehe auf, gehe zu ihm, bitte Hanna zu gehen. Sie verdreht die Augen. Und geht. Ich frage wie es ihm geht, gut sagt er, fragt mich nicht wie es mir geht. Ich versuche ein Gespräch zu stande zu bekommen, aber er unterbricht mich. Sagt, dass ich keinen Platzt mehr in seinem Leben habe. Sagt, dass ich ihm egal bin. Geht. Ich weiß das er lügt und er weiß das ich es weiß, aber er weiß auch wie tief mich diese Worte verletzten. Die Erkentiss das er mir wehtun will lässt mich keinen klaren Gedanken mehr fassen. Meine Beine werden schwach, alles wird schwarz
Mittwoch, 15. Februar 2012
Sonntag, 12. Februar 2012
Bitch
Ich löse mich von seinen Lippen. ,,Du hast eine Freundin...". ,,Ich weiß", sagt er und küsst mich wieder, heftiger diesesmal. Ich vergrabe meine Hand in seinen Haaren als er sich von mir löst, mich loslässt, mich ansieht, mein Gesicht in seine Hände nimmt und mich auf die Stirn küsst. Wir sind in auf einer Schulung für junge Betreuer und mussten auf den Gemeinschaftsraum ausweichen, da in unseren Zimmern andere schliefen. Er nimmt meine Hand, führt mich Richtung Küche. ,,Wir sind so böse", sage ich, er grinst. In der Küche angekommen schlägt er die Tür zu und drückt mich an diese, küsst mich wieder. Er legt seine Hände an meine Taille und setzt mich auf die Ablage, ich ziehe mein Top über den Kopf und der Rest ist ja wohl privat.
Ich sitze noch immer nackt auf der Ablage, er zieht sich seine Hose an. "Was machen wir jetzt, du hast eine Freundin, das war so falsch, ich..." Er unterbricht mich in dem er psssssst macht, küsst mich wieder, legt seine Hände auf meine Brüste. "Die sind so perfekt... darf ich ein Foto machen?" "Fotografier doch die Brüste deiner Freundin!", sage ich bissig. "Neeeeein die sind langweilig" Ich muss grinsen. "Wir sollten ins Bett.."
Ganz vorsichtig und behutsam zieht er mich wieder an, küsst mich ein letztes mal an der Türschwelle und verschwindet in Richtung Jungsgebäude
Ja, ich weiß wie unglaublich scheiße das war. Ich kenne seine Freundin und ich mag sie sogar. Auf der anderen Seite kennen wir uns seit 2 Jahren, ich war immer in ihn verliebt, er wollte mich immer ficken. Jetzt war ich nicht mehr verliebt, aber scharf auf ihn, es war der letzte Tag der Zeugnisferien, wir waren angetrunken und seine Freundin war nicht da. Und er ist eine 1,90 große, Basketball und Gitarre spielende Sexbombe mit grün-blauen Augen. Henkt mich.
Ich schätze, die gerechte Strafe dafür ist das er seit dem kein Wort mehr mit mir gewechselt hat, mich nicht einmal ansieht und ich mir billig und benutzt vorkomme. peace out!
Ich sitze noch immer nackt auf der Ablage, er zieht sich seine Hose an. "Was machen wir jetzt, du hast eine Freundin, das war so falsch, ich..." Er unterbricht mich in dem er psssssst macht, küsst mich wieder, legt seine Hände auf meine Brüste. "Die sind so perfekt... darf ich ein Foto machen?" "Fotografier doch die Brüste deiner Freundin!", sage ich bissig. "Neeeeein die sind langweilig" Ich muss grinsen. "Wir sollten ins Bett.."
Ganz vorsichtig und behutsam zieht er mich wieder an, küsst mich ein letztes mal an der Türschwelle und verschwindet in Richtung Jungsgebäude
Ja, ich weiß wie unglaublich scheiße das war. Ich kenne seine Freundin und ich mag sie sogar. Auf der anderen Seite kennen wir uns seit 2 Jahren, ich war immer in ihn verliebt, er wollte mich immer ficken. Jetzt war ich nicht mehr verliebt, aber scharf auf ihn, es war der letzte Tag der Zeugnisferien, wir waren angetrunken und seine Freundin war nicht da. Und er ist eine 1,90 große, Basketball und Gitarre spielende Sexbombe mit grün-blauen Augen. Henkt mich.
Ich schätze, die gerechte Strafe dafür ist das er seit dem kein Wort mehr mit mir gewechselt hat, mich nicht einmal ansieht und ich mir billig und benutzt vorkomme. peace out!
Samstag, 11. Februar 2012
Freitag, der 20. Januar
Ich laufe um das Gebäude auf der Suche nach einer offenen Tür, einem Fenster das auf "kipp" steht, irgendetwas. Ich finde tatsächlich ein Fenster, stecke meinen Ordner durch den Spalt und hebel den Griff um bis sich das Fenster öffnet. Ich werfe meine Tasche und mein Ordner rein, springen hinterher und schließe das Fenster. Wenn mich jemand erwischt bin ich dran. Ich hebe meine Sachen auf und öffne die Tür zur Aula. Richtig: Es ist Freitag Nachmittag, fünf Uhr, die Schule ist seit 2 Stunden leer und ich bin gerade in die Aula eingebrochen. Nice.
Ich gehe hinter die Bühne und schalte die Scheinwerfer an. Der Flügel steht einsam dort, geschlossen, abgedeckt. Ich schlage die Hülle aus Leder und Samt zurück, öffne den schweren Deckel und fixiere ihn. Kurz denke ich darüber nach was passiert wenn ich erwischt werde und lege meine Schüssel auf die Ablage. Ich setze mich und fange an zu spielen. Herrlich. Dieser Klang. Diese leichten Tasten. Wow.
Ich gehe hinter die Bühne und schalte die Scheinwerfer an. Der Flügel steht einsam dort, geschlossen, abgedeckt. Ich schlage die Hülle aus Leder und Samt zurück, öffne den schweren Deckel und fixiere ihn. Kurz denke ich darüber nach was passiert wenn ich erwischt werde und lege meine Schüssel auf die Ablage. Ich setze mich und fange an zu spielen. Herrlich. Dieser Klang. Diese leichten Tasten. Wow.
"Was machst'n du hier?", fragt die Putzfrau.
"Naja, ich spiele beim Schulkonzert und habe einen Schlüssel bekommen um zu üben..." Ich springe auf, nehme meinen Schlüsselbund und klimpere damit vor ihrer Nase rum.
"ich will sie aber natürlich nicht stören..." Ich nehme meinen Kram und gehe wieder auf den Flur. Wie komm ich jetzt bloß wieder hier raus? Durch's Fenster geht es nicht, das kann ich von außen nicht mehr schließen und die Türen sind alle verschlossen. Allerdings hat die Hintertür einen Nothahn. Ich betätige dieses, allerdings nur mit meinem Ellbogen, nicht mit den Fingern, man weiß ja nie.
Und mit einem Lied auf den Lippen entschwinde ich in die junge Nacht.
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