Samstag, 25. Januar 2014

broken promises


Das ich mein Abitur bekommen habe ist schon eine ganze Weile her und trotzdem hab ich nie wieder geschrieben

Ich habe das erste Lehrjahr übersprungen, bin jetzt also im zweiten und trotzdem Klassenbeste. Es ist mir einfach sehr wichtig. Das einzige was wichtiger ist, ist Link.
Jetzt gerade sitze ich auf seinem Bett, er spielt Computer, ich lerne offiziell für die Zwischenprüfung (Haha).
Heute morgen gab's Frühstück im Bett, danach zusammen Sport und er hat mir eine Mango geschält :3

Es ist unglaublich, wie leicht das Leben wird, wenn es jemanden gibt, der an einen glaubt.
Wenn man nicht mehr allein ist.
Wenn jemand mitträgt.
Wenn jemand da ist.
Jeden Tag.
Immer.
Wenn man geliebt wird.
Wenn man auf die Stirn geküsst wird.
Wenn man nach einer harten Arbeitswoche nach Hause kommen kann, sich ins Bett kuscheln kann und eine ganze Staffel Supernatural schauen kann.
Wenn einfach jemand sagt: "Du schaffst das!"  mit so einer Überzeugungskraft, dass man selbst daran glaubt 

Dienstag, 26. März 2013

Progress

In meinen Leben hat sich eine Menge geändert. Ich fand Liebe. Geborgenheit. Schutz. Ich fand meinen Freund, den ich in diesem Blog Link nennen werde, nach meinen Lieblingsspiel The Legend of Zelda: Twilight Princess. Er würde mich immer retten, selbst wenn er unterwegs in einen Wolf verwandelt wird :)

Durch ihn hab ich viele Dinge erreicht, die ich sonst vielleicht nicht geschafft hätte. Zum Beispiel hab ich jetzt einen Ausbildungsplatz als medizinische Fachangestellte und ich strebe auf mein Abitur zu. an dem Tag, an dem ich dieses in den Händen halte fange ich wieder an zu bloggen!

Mittwoch, 26. September 2012

Antoine de saint-Exupery

Seht ihr sie?

Das zu dünne Mädchen, das unruhig an ihrer Kippe zieht, ihr Make-up ist leicht verwischt, sie ist immer allein, sie lächelt nie, du weißt nie, wo sie hinfährt. Vermutlich brach ihr das Herz, sie hat Probleme in ihrer Familie, hat kaum Freunde obwohl sie so hübsch ist. Siehst du sie?

Der Junge mit dem süßen lächeln, dem perfekten Outfit. Er hat gute Noten, alle lieben ihn, alle stehen auf ihn. Du siehst ihn. Du bewunderst ihn. Aber du verschließt die Augen. Davor, das er viel zu viel Druck hat. Davor, das er weiß, das er all seinen Freunden eigentlich egal ist. Siehst du ihn?

Siehst du sie? Die gebrochen Herzen, die offenen Schuhe, die kaputten Hosen, die leeren Augen, die losen Haare? Siehst du sie? All die Menschen die unter tausend Menschen allein sind. Siehst du sie? Und die wichtigere Frage: Wo wirst Du sein, wenn sie zusammenbrechen?

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.

Dienstag, 28. August 2012

Gesellschaftlicher Irrglaube

Uns wird eingerichtet, dass wir die Menschen die uns erzeugt haben lieben. Sie und ihren Anhang. Wir sollen uns mit unserer genetischen Familie gut verstehen, nur, weil wir mit ihnen verwandt sind. Wir müssen sie doch lieben

Das ist falsch.

Meine "Familie" kümmert sich zum größten Teil einen Dreck um mich, nur zwei meiner Brüder stehen mir nahe und das auch nur, weil sie genau so gelitten haben.

Meine echte Familie hat mich an meinem Geburtstag überrascht. Sie hören mir zu und lassen mich an ihrer Schulter weinen, ich kann ihnen alles erzählen. Mit ihnen lag ich nachts am Strand, mit ihnen war ich völlig betrunken im Niedrigseilgarten. Mit ihnen verbringe ich den letzten Monaten fast jeden Tag, wir teilen die Bühne, unser Leiden, unser Glück und unsere Häuser. Wir sind eine feste Gruppe, immer die selben 7. Was wir fühlen ist absolute Geborgenheit und tiefe Liebe. Wir sind eine Familie, und ich... ich bin nach all den Jahren endlich angekommen

Donnerstag, 16. August 2012

Guiness schmeckt scheiße

Ich steige aus dem Flugzeug, mache mein Haargummi raus und mache meinen Dutt noch mal neu. Ich kann es nicht erwarten endlich aus dem Flughafen zu kommen und die grüne Insel zu sehen. Warum ich die Kursfahrt nach Dublin gewählt habe weiß ich selbst nicht mehr, aber ich habe das Gefühl das es eine verdammt gute Idee war.

Etwas später betreten wir das Hotel, es ist wirklich süß und mitten in der Innenstadt. Ich ziehe mich um weil es deutlich wärmer ist als ich gedacht hätte. Ich gehe mit einer Freundin vor die Tür und genieße das Leben der Dublianer.

Nach ein paar Tagen schon hab ich mich mit einer Gruppe Iren angefreundet und höre auf am Schulprogramm teilzunehmen indie sitze stattdessen mit diesen furchtbar herzlichen Menschen am Fluss oder ziehe durch die Pubs. Ich bekomme deswegen noch nicht mal Ärger.

Wieder am Flughafen im Hamburg zu stehen fühlt sich komisch an, so richtig falsch. Aber dafür ist das Deutsche Bier besser

Sonntag, 12. August 2012

Glück

Die letzten Monate waren die schönsten meines Lebens. Ich habe nahezu jeden Tag mit meinen wirklich engen Freunden, meinen Lieblingsmenschen verbracht. Sie haben mich gestützt und bedingungslos geliebt, an jedem einzelnen Tag.
Wir haben das Theater gerockt, Nächte lang in einer Hütte am See gepennt, den Abschied von J. gefeiert, weil er nach Down Under abgehauen ist, L. vom Flughafen abgeholt nach dem sie zwei endlose Monate in Südafrika überlebt hatte, auf dem Spielplatz getobt wie die Kinder die wir eigentlich sind. Ich habe alten Liebeskummer überwunden und jemand neues kennengelernt. Ich konnte mich aufraffen um wieder täglich zu trainieren und gesund zu essen. Ich ändere meinen Stil endlich so, wie es mir gefällt, habe jetzt Helix, Tunnel und eine Wagenladung neue Klamotten. Mein bester Freund war mit mir in Frankreich zelten, meine beste Freundin ist so wundervoll.
Ich bin so glücklich wie noch nie in meinem Leben. Aber das ist verdammt vergänglich, denn sie sind alle ein Jahr älter als ich und haben ihr Abi. Sie ziehen alle weg. Und ich bleibe allein. Was mir bleibt sind die Erinnerungen an eine gute Zeit

Donnerstag, 21. Juni 2012

23. Mai bis 30. Mai

Mittwoch: Ich bin völlig fertig vom Konzert und kann überhaupt nichts. An diesem Tag schaffte ich es nur vom Bett in die Dusche und später wieder zurück.

Donnerstag: Verzweifelt versuche ich eine Ukulele zu bespannen. Ich hab das noch nie gemacht und bei Gitarren ist das viel leichter! Aber die sind ja auch größer... Ich stelle mich als völlig unfähig heraus, aber ich bleibe dran, ich will sie einer Freundin zum Geburtstag schenken. Allerdings stehe ich unter Zeitdruck, denn ich habe nur eine Freistunde und muss für die Theater-AG wieder hin.

Wir beschließen draußen zu spielen, aber es ist ultraheiß. Ich sterbe tausend Tode, mindestens.

Ich finde heraus, dass Markus mich belügt. Ich bin erst furchtbar sauer, aber es pendelt sich wieder ein.

Freitag: Eigentlich möchte ich zu Hause bleiben, ich habe sturmfrei und möchte die Zeit alleine auch mal für mich nutzen. Letztendlich lande ich dann doch noch beim Vortrinken bei Jana und wir machen uns auf dem Weg zum Club. Ich hab nicht soooo viel Lust, weil ich weiß, dass Markus eh nicht da ist. Nach einigen Stunden werden wir vom Türsteher angequatsch, einer von uns hat draußen gekifft und kann nichts mehr, wir müssen alle bezahlen und raus. Für die nächste Stunde sitzen wir auf dem Boden vor dem Club und amüsieren uns prächtig, wie die letzten Assis :D
Und dann vibriert mein Handy. Markus ist unterwegs, freut sich mich zu sehen. Ich springe auf, gehe zum Türsteher, flehe ihn an. Keine Chance. Ich setzte mich wieder. Als Markus kommt zieht er mich auf die Füße, umarmt mich. Ich erkläre ihm die Situation er geht nach einigem zögern und auf mein Drängen hin rein. Ich gehe wieder zum Türsteher. Mit dem verzweifelten Satz: Aber ich liebe ihn! schaffe ich es dann doch wieder hinein.

Samstag: kein Plan man, ich bin Abends zu Leuten in die Wohnung gegangen die ich nicht kannte und bin morgens um halb 9 wieder nach Hause gekrochen.

Sonntag: Familientag mit Papa <3

Montag: Mittlerweile habe ich mich in einer neuen Gruppe von Freunden eingefunden, sie sind alle so so so so cool und viele haben einfach zu viel Geld. Bei einen von ihnen veranstalten wir eine Poolparty. Ich stelle fest, das ich einen Jungen unglaublich heiß finde.


11. Mai oder: This is how you fall in love

Mein Handy klingelt, es ist die Nummer von Markus, der Junge aus dem Club. Ich gehe nicht ran, sondern stecke mein Handy ein und gehe aus der Tür. Vor eben dieser steht ein mir unbekannter Wagen, ein BMW, circa 15 Jahre alt, tiefgelegt, Ledersitze. Ich steige ein und mich überwältigt ein unglaublich schöner Geruch. Es riecht irgendwie nach Neuwagen, dem Rauch von JPS und vor allem: Nach ihm.

Wir wissen erst nicht was wir tun sollen, unser Club hat zu. Wir waren an den See, setzten uns ans Ufer, unterhalten uns, lachen. Nach einer Weile wird es kühl, wir setzten uns wieder rein, er raucht, ich stelle mal wieder fest, wie schön er ist. Wir beschließen, weiter zufahren. Innerhalb der nächsten 3 Stunden besuchen wir einen See in einer kleinen Stadt in der Nähe, setzten uns in meinem Lieblingsdorf auf den Deich und landen schließlich am Meer. Dazwischen fahren wir, einfach so. Ich liebe es einfach nur wegzufahren. Ich fühle mich frei. 

So I'm still alive...

Mein Leben hat sich so so so so sehr verändert und ich wünschte, ich hätte in der Zeit gepostet um das festzuhalten, ich wünschte ich hätte in mein Tagebuch geschrieben, aber das hab ich nicht. Trotzdem werde ich versuchen, jede Woche von meinem letzten Post aus zu rekonstruieren :)

Viel Spaß beim nachvollziehen meines chaotischen Lebens!

Dienstag, 22. Mai 2012

Die beste Band der Welt

Mein großer Bruder und ich sind unterwegs nach Bremen um unsere Lieblingsband auf unsere Lieblingsart zu sehen: LIVE!

Montag, 14. Mai 2012

Von peruanischen Fruchtbarkeitstänzen und sozialem Selbstmord

Da ich mich ja vom hungern und kotzen distanziere, werde ich immer fetter. Um dies zu vermeiden versuche ich in letzter Zeit einfach mal so abzunehmen wie andere Leute auch: Gesundes Essen und Sport.

Seit kurzem schleift meine Stiefmutter mich mit zum Zumba. Ich gebe zu, es ist total witzig und effektiv und sowieso ganz toll, aber ich als Bewegungsleghistenikerin bin des öfteren völlig überfordert :D
Nach einigen Stunden geht es so langsam, ich komme rein. Es gibt Tänze die ich mag und wiederum Tänze die mir völlig suspekt erscheinen. Viel schlimmer ist, das jetzt ein Mädchen aus meinem Jahrgang mitmacht deren eigenes Leben so langweilig ist das sie gerne über das andere Leute redet und ich befürchte, das ich in diesen Geschichten bald auftauchen werde. Aber da stehe ich drüber. Ich bin ja so selbstbewusst. Nicht.

PS: ich muss euch noch erzählen was mir Freitag passiert ist, aber dafür habe ich gerade keine Zeit... :)

Samstag, 5. Mai 2012

Nicht gesucht, aber gefunden

Ich und eine Freundin springen aus dem Taxi. Kommst du noch mit rein? Nein, ich denke ich laufe zum Club... Von hier aus!? Ist das nicht zu weit?
Circa eine halbe Stunde später stehe ich vor der Tür, spüre die Bässe, warte auf eine andere Freundin. Als wir den Laden betreten läuft Rollin' von Limp Bizkit und der Club ist in Stroboskoplicht geraucht. Wir organisieren uns Wodka und Kippen uns setzten uns erst mal zu Bekannten. Lachen, reden, flirten, leben. Als ein tanzbares Lied kommt stürzen wir uns auf die Tanzfläche. Ich lege den Kopf in den Nacken, schließe die Augen, genieße den Moment. Ich öffne meine Augen wieder und bemerke einen Jungen der am Geländer der oberen Etage steht und mich anschaut. Ich bleibe in der Masse stehen, blicke nach oben, lächle in an, er lächelt zurück.

K. und ich haben beide eine Zigarette in der Hand aber kein Feuer. Ich sehe mich um und bemerke den Jungen. Hast du Feuer?    Klar...
Wir setzten uns einfach zu seinen Freunden und ihn an den Tisch, wir reden, verstehen uns gut.

Samstag Morgen, irgendwas hat nich geweckt, ich habe einen dicken Kopf und brauche eine Ewigkeit um herauszufinden was es war. Es war mein Handy. Eine sms von ihm :3

Donnerstag, 3. Mai 2012

An manchen Tagen glaube ich wirklich, dass mich nie jemand lieben wird

Sonntag, 29. April 2012

One in a Billion

Du bist so unglaublich. Du bist anders als alles, was ich kenne. Dein schiefes Lächeln rettet mir den schlimmsten Tag und deine tiefblauen Augen lassen mich alles vergessen, alles, was mir sorgen macht, alles, das mir Angst macht. Du bist der Grund warum ich mich auf Mathe freue, an manchen Tagen bist du der einzige Grund für mich überhaupt zu kommen.
Ich weiß, das du das hier nie lesen wirst, aber genau so sicher weiß ich, das du eines Tages mir gehören wirst, denn ich werde an jedem Tag um dich kämpfen, von jetzt an bis zum Ende meines Lebens

Samstag, 21. April 2012

Neustart!

Es tut mir unendlich leid, dass ich mich nicht mehr wirklich melde. Vielleicht liegt das daran, dass es mir gut geht. Es sieht so aus, als ob ich mein Leben endlich auf die Reihe bekommen habe... oder so...

Ich schaffe es, die Wohnung in Ordnung zu halten, obwohl meine Mutter scheinbar noch immer alles daran setzt sie zuzumüllen

Ich habe seit Wochen nicht gehungert, gekotzt oder mich geschnitten. Früher lag ich weinen auf dem Boden weil ich es nicht ertragen habe wie abstosend ich mich und meinen Körper fand. Heute liege ich noch immer oft weinen auf dem Boden, aber voller schmerz weil ich mein scheide Workout durchgezogen habe. Das ist noch immer nicht gesund, aber deutlich gesünder

Meine Leistungen in der Schule sind stabil und steigen in einigen Fächern sogar. Wenn man weniger Zeit mit unter der Bettdecke heulen verbringt hat man plötzlich Zeit für Hausaufgaben!

Ich habe noch immer keinen Freund, aber ich treffe mich mit Jungs die unheimlich süß zu mir sind und das gibt mir Selbstvertrauen

     Ich werde versuchen, meinen diversen Blogs wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Bis auf "I'm gonna fly" ich bin fertig damit, ich bin fertig mit Ana, sie kann mich mal, ab jetzt werde ich mein Leben feiern und mich so mögen wie andere es schon immer getan haben!

Mittwoch, 11. April 2012

Eat, pray, love

Meine Woche in Taizé war der unglaublich, absolut lebensverändernd. Am Anfang dachte ich mir noch, die haben doch nen Knall, ich gehe doch nicht dreimal täglich zum Gottesdienst, aber irgendwann wird sogar das toll. Es ist so cool gewesen sich einfach zu Menschen zu setzten die man absolut nicht kennt (Was bei 6000 Leuten auch nicht schwer ist) und sofort ausgenommen zu werden als wäre man schon seit Ewigkeiten mit denen befreundet. Alles war einfach unglaublich. Selbst das essen. Man muss sich anstellen und hinterher sitzt man höchstwahrscheinlich mit seinem Tablett auf dem Boden und isst, egal was, mit einem Löffel, nachdem einen die netten Menschen von der Essensausgabe einem in 4 verschiedenen Sprachen guten Appetit gewünscht haben. Selbst Essen auszugeben ist auch mega witzig, selbst im Abspülteam zu landen macht Spaß.


Leider habe ich mich von den Menschen mit denen ich eigentlich da war zum Schluss ein wenig abgekapselt, weil ich einen furchtbar netten Jungen kennengelernt habe. Ich stand hinter ihm in der Essensschlange und er hat seinen Kumpel gefragt, ob der den Text von "Ding" von Seeed auswendig kann. Ich hab mich in dieses Gespräch eingeklingt, da ich den Text komplett kann. Ich hab mich dann beim Essen einfach zu ihnen gesetzt und festgestellt, wie viel wir gemeinsam haben: ähnliche Kurse, spielen die selben Instrumente, hören ähnliche Musik... Ich liebe ihn und auch seine Freunde, sie sind so unendlich cool... Und ich werde sie alle vielleicht nie wieder sehen

Samstag, 31. März 2012

Hey Soul Sister

Ich sitze jetzt seit circa einer Stunde in einem Bus nach Frankreich. Ein paar Freundinnen und ich besuchen ein Camp für Jugendliche aus ganz Europa. Anna hat ihre Ukulele dabei und spielt irgendwie immer die selben 3 Songs aber es ist trotzdem geil.

Wir kommen irgendwann morgen an und ab da bin ich 10 Tage für die Probleme dieser Welt not available

Freitag, 30. März 2012

At least give me my dreams back

Das hier ist eine Geschichte. Die Geschichte von Alex und mir und vom schnellsten Wochenende meines Lebens.

Als ich vor drei Jahren angefangen habe Gitarre zu spielen habe ich als erstes einen Kurs belegt. In diesem Kurs waren nur ältere Möchtegernrocker und halt Alex. Es war Liebe auf dem ersten Blick.
Dieser Kurs war immer Montags und ich habe irgendwann sogar ein Lied darüber geschrieben das mit den Worten "Heute ist Montag, da seh ich Alex" anfing. Einmal wurde mein bester Freund gefragt warum ich so gut drauf bin und die halbe Klasse hat eben diesen Song gesungen.
Irgendwann verlor sich der Kontakt. Dieses Jahr habe ich in dann beim feiern wiedergesehen, wir haben Nummern getauscht und wurden gute Freunde. Er hat mir erzählt das er damals total auf ihn stand und ich ihn verletzt hätte, ich weiß nicht wie, ich wahr vielleicht abweisend, aber nur weil ich immer dachte, das er nichts von mir will. Egal, dieses Wochenende

Freitag: 


Ich betrete den Club. Oh Gott, ich liebe ihn so sehr, die Musik ist so geil. Und ich bin absolut betrunken, diese coole Art von betrunken, wenn's einem nur gut geht, einfach nur gut. Es läuft Red Flag von Billy Talent. Ich sehe Alex umarme ihn und er beißt mich in den Hals. Wir tanzen und küssen uns, keiner von uns hätte je geglaubt, dass das nochmal passiert. Er nimmt meine Hand, führt mich nach oben und wir setzten uns auf die Couch, fangen an rumzumachen. Als ich auf seinem Schoß sitze läuft Foundations von Kate Nash und wir können beide den kompletten Text. Als danach Use Somebody läuft singen wir noch immer beide mit, bis zur der Stelle "Someone like you". Da küsst er mich, beißt mich in die Lippe. Wir küssen uns wieder, gehen runter auf die Tanzfläche und tanzen und küssen und alle können es sehen und es ist uns egal. Wir sind stolz drauf.


Samstag: 






Er ruft mich an. Lass uns zum Kanal fahren, Gitarre spielen. Wir fahren also mit dem Bus zum Kanal, es ist herrliches Wetter, das Wasser ist blau. Wir setzten uns auf einen Steg und spielen und küssen uns hin und wieder über die Gitarren hinweg. Als es anfängt zu regnen gehen wir in das nah gelegene Einkaufszentrum, küssen uns auch da in der Öffentlichkeit. Irgendwann beschließen wir beide nach Hause zu fahren. Als der Bus sich meiner Station nähert frage ich, ob ich nicht noch mit zu ihn kann. Er verneint. Ich streichle sein Bein und frage nochmal, er verneint wieder. Er küsst mich heftiger, ich löse mich und steige aus.
Zwei Stunden später ruft er an, er holt mich in 15 Minuten ab. Wir fahren zu ihm, küssen uns auf der viel zu engen Couch, küssen,  beißen, kratzten.


Sonntag:


Ich schreibe eine guten Morgen Sms in welcher ich erwähne, dass ich einen riesigen Knutschfleck habe.
Als Antwort kommt: Das tut mir Leid. Nebenbei: Ich will keine Beziehung









Mittwoch, 7. März 2012

All I want to do is lay down in your arms

Da ist ein Junge in meinem Jahrgang, nennen wir ihn.. hmm. . Viktor! (Das Namenausdenken macht mir langsam Spaß)
Er ist wirklich, wirklich niedlich und wir haben fast alle Kurse zusammen und er starrt mich ständig an, aber immer wenn ich das erwiderte oder ihn anlächle schaut er weg, er ist sooo schüchtern. Aber ich mag ihn, ich mag ihn wirklich, wirklich sehr.

Aber ich mag auch J., und er ist mit ihm befreundet. Wie das mit J. gelaufen ist tut mit so was von Leid. Ich glaube er hat mich geliebt. Aufrichtig. Von ganzem Herzen. Und ich hab ihn abblitzen lassen, einfach weil ich Beziehungunfähig bin. Was soll nur aus mir werden?
Jetzt, wo J wohl offentsichtilch mehr Schmerz als Liebe empfindet mag ich auch ihn. Ich würde so gerne nur einen Menschen mögen!

Das alles macht so was von keinen Sinn, entschuldigt, ich bin verwirrt, wie geht es euch?

Samstag, 3. März 2012

Geschwisterliebe

"Lass uns tanzen!", sagt er. Die Musik ist absolut furchtbar und ich hab eigentlich keine Lust, aber er fängt einfach an, nimmt meine Hand und zieht mich hoch. Wir machen völlig schräge Bewegungen, drehen völlig durch und ich bin froh das uns hier in der Wohnung keiner sieht. Mein Leben ist um so vieles schöner wenn mein Bruder in der Stadt ist. Wir lassen uns lachen auf's Bett fallen, völlig fertig. "Du hast sowas von doof ausgesehen!" - "Ich!? hast du eine Ahnung wie behindert du aussiehst wenn du tanzt?" Er schlägt mich mit einem Kissen, ich nehme das Kissen, schlage zurück und renne weg, er rennt mit dem Kissen hinterher. Es ist als wären wir wieder 6 und 13 und nicht 10 Jahre älter. Nachdem er mich dreimal um den Küchentisch gejagt hat, renne ich raus. Raus aus der Küche, raus aus dem Flur, raus aus der Wohnung und schließlich raus aus dem Haus. Ich renne einmal ums Gebäude und lande bei der Wiese hinterm Haus. Ich kann nicht mehr. Vom rennen. Vom lachen. Er holt mich ein und haut mich ein paar mal mit dem Kissen bis wir uns schließlich auf den Rasen fallen lassen. Er ist ein bisschen feucht aber das ist egal.



"Wo ist nur die Zeit geblieben?", frage ich. "Ich meine, noch vor einigen Jahren waren wir jeden Tag hier. haben Fussball gespielt, oder Basketball oder haben die riesigen Möbel zum aufblasen aufgestellt und uns dahinter versteckt während wir uns mit Blasrohren und gefrorenen Erbsen beschossen." Er lacht. Ich auch. " ... Und jetzt, jetzt bist du weggezogen, ich verzweifle an der Schule und alles ist doof"
Er verschränkt die Arme hinter dem Kopf und sagt " Aber jetzt gerade ist doch alles wie früher, genieße den Moment..." Unsere Mutter öffnet das Küchenfenster und schreit das wir nicht zum Essen reinkommen sollen. Ich verdrehe dich Augen "Es ist ja echt alles wie früher.. Und ich will nichts essen", sage ich, er lacht. Als kleines Kind wollte ich auch nie zum Essen rein.

Ich bin froh das ich ihn hab.